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Es war einmal ein Schneider, der hatte 3 Söhne, aber nur eine Ziege. Weil die Ziege alle belog, jagte der Vater seine Sohne hinaus aus seinem Haus.

Das war schlimm für die Söhne und den Vater.

Aber ist nicht oft am Schlimmen auch etwas Gutes?


Die Söhne gingen in die weite Welt und ein jeder lernte ein Handwerk. Und nach den Jahren bekam ein jeder seinen Lohn: ein Tischlein-deck-dich, einen Goldesel und einen Knüppel im Sack.

Das war gut. Nun wollten sie zu ihrem Vater heimkehren.

Aber ist nicht oft am Guten auch etwas Schlechtes dabei?


Der habgierige Wirt, bei dem die Söhne Station machten, vertauschte das Zaubertischlein gegen ein gewöhnliches Tischlein und den Goldesel gegen einen gewöhnlichen Esel.

Aber Ende gut Alles gut.


Der Kleinste mit seinem Knüppel aus dem Sack bringt schließlich den Wirt dazu all die Schätze wieder herauszugeben und kann sie seinen Brüdern zurückgeben. Und dann feiern sie miteinander ein Fest, wie es noch keines gegeben hat..



Figurentheater in offener Spielweise, erzählt von einem Schneidergesellen in seiner Nähstube

Dauer ca 50 min

Für Menschen ab 4 und aufwärts

Tischfiguren und Schauspiel

Verdunkelung wünschenswert

Spiel und Ausstattung: Gernot Nagelschmied

Regie: Hendrikje Winter (Krokodiltheater)

Musik: Titlá (vom Band)


Theaterrezension in Winterthur „Der Landbote“ 2008

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